Vielleicht kennst du das: Dein Hund läuft beim Spaziergang plötzlich etwas anders als sonst. Er bewegt sich steifer, läuft nicht mehr so flüssig oder braucht morgens etwas länger, bis er richtig in Bewegung kommt.
Zunächst denkst du dir vielleicht: „Das wird schon wieder.“
Doch was, wenn nicht?
Ein verändertes Gangbild kann ein erstes Anzeichen dafür sein, dass dein Hund Schmerzen hat oder in seiner Beweglichkeit eingeschränkt ist.
Warum läuft mein Hund plötzlich anders?
Hunde können Veränderungen in ihrem Bewegungsablauf aus ganz unterschiedlichen Gründen zeigen.
Mögliche Ursachen sind beispielsweise:
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- Muskuläre Verspannungen oder Überlastungen
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- Gelenkbeschwerden, beispielsweise durch Arthrose
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- Verletzungen an Muskeln, Sehnen oder Bändern
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- Einschränkungen im Bereich der Wirbelsäule
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- Neurologische Erkrankungen
Dabei muss die Ursache nicht immer dort liegen, wo die Auffälligkeit sichtbar wird.
Ein Hund, der beispielsweise eine Hintergliedmaße entlastet, kann dadurch auch andere Bereiche seines Körpers stärker beanspruchen.
Deshalb ist es wichtig, nicht nur das auffällige Bein, sondern den gesamten Bewegungsapparat zu betrachten.
Welche Veränderungen solltest du ernst nehmen?
Nicht jeder Hund zeigt Schmerzen durch deutliches Humpeln.
Manchmal sind es die kleinen Veränderungen im Alltag, die zuerst auffallen.
Vielleicht bemerkst du, dass dein Hund:
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- morgens schlechter aufsteht
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- nicht mehr so gerne ins Auto springt
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- beim Spaziergang schneller müde wird
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- Treppen vermeidet
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- nach längeren Ruhephasen steifer läuft
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- sich weniger gerne bewegt als früher
Gerade bei älteren Hunden werden solche Veränderungen häufig auf das Alter geschoben.
Doch nur weil dein Hund älter wird, bedeutet das nicht, dass du jede Bewegungseinschränkung als normal hinnehmen musst.
Was kannst du tun, wenn dein Hund anders läuft?
Wenn dir auffällt, dass sich dein Hund anders bewegt, solltest du die Veränderung ernst nehmen.
Bei plötzlich auftretenden Beschwerden, deutlichen Schmerzen, einer starken Lahmheit oder wenn dein Hund ein Bein nicht mehr belastet, ist eine zeitnahe tierärztliche Untersuchung wichtig. Auch anhaltende oder wiederkehrende Veränderungen sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Eine physiotherapeutische Untersuchung kann anschließend helfen, muskuläre Auffälligkeiten, Bewegungseinschränkungen und mögliche Schonhaltungen genauer zu beurteilen.
Wie kann Hundephysiotherapie unterstützen?
In meiner Praxis für Hundephysiotherapie und Osteopathie in Haiterbach betrachte ich deinen Hund ganzheitlich.
Ich untersuche nicht nur die Körperregion, in der die Beschwerden auftreten, sondern berücksichtige auch die Beweglichkeit der Gelenke, die Muskulatur, die Wirbelsäule und mögliche Zusammenhänge im Bewegungsablauf.
Auf Grundlage meiner Untersuchung und vorhandener tierärztlicher Befunde entscheide ich, welche Behandlung sinnvoll ist oder ob zunächst eine weitere tierärztliche Abklärung notwendig wird.
Dabei ist mir besonders wichtig, dass du verstehst, was mir bei deinem Hund aufgefallen ist und wie ich seine Situation einschätze.
Mein Ziel ist es, deinen Hund dabei zu unterstützen, sich wieder möglichst frei und mit Freude zu bewegen.
Mein Fazit: Kleine Veränderungen können wichtige Hinweise sein
Du kennst deinen Hund am besten.
Wenn du das Gefühl hast, dass er sich anders bewegt als sonst, lohnt es sich, genauer hinzuschauen.
Denn hinter einem veränderten Gangbild können Beschwerden stecken, die sich mit einer passenden Behandlung und gezielten Maßnahmen positiv beeinflussen lassen.
Du hast Veränderungen bei deinem Hund bemerkt und möchtest wissen, ob Physiotherapie oder Osteopathie für ihn sinnvoll sein könnte?
Dann vereinbare gerne einen Termin in meiner Praxis in Haiterbach.
Ich nehme mir Zeit für dich und deinen Hund und schaue mir seine Beweglichkeit ganzheitlich an.
